ERBRECHT

Technisch betrachtet umfasst das Erbrecht die Gesamtheit aller Rechtsnormen, auf deren Grundlage aus Anlass des Todes im Wege der Universalsukzession sämtliche Rechtspositionen des Erblassers übertragen werden.

Das Erbrecht erstreckt sich von der Annahme oder Ausschlagung einer Erbschaft nach Eintritt eines Erbfalls über die Erbenhaftung, die Geltendmachung von Pflichtteilsansprüchen bis hin zur einvernehmlichen oder streitigen Ausein-andersetzung einer Erbengemeinschaft

Die Problemfelder, die in diesem Zusammenhang tragend sein können, sind auch hier vielgestaltig. Gerade beim Erbrecht handelt es sich um ein Rechtsgebiet, mit dem der juristische Laie zumeist nicht ausreichend vertraut ist und dessen Besonderheiten und Tücken infolge von Informationsmängeln immer wieder zu folgenschweren Fehlentscheidungen führen.

Die Prävention besitzt im Bereich des Erbrechts einen besonderen Stellenwert.

Das Erbrecht berührt naturgemäß nicht nur das Thema des eigentlichen Erbens. Die Relevanz des Erbrechts betrifft immer auch die Frage nach dem "richtigen" und wirtschaftlich sinnvollen Vererben und stellt die planvolle rechtliche Absicherung des höchstpersönlichen Erblasserwillens in den Mittelpunkt der Überlegungen.

Nur jeder fünfte Deutsche erstellt z.B. überhaupt ein Testament. Dieser Mangel an durchdachter Vorsorge führt oftmals zu ungewollten Konsequenzen. Nicht zuletzt im Interesse der Hinterbliebenen ist es in aller Regel sinnvoll und geboten, zu gegebener Zeit für klare rechtliche Verhältnisse zu sorgen. Mit einer rechtzeitigen und in regelmäßigen Abständen überprüften Regelung verringert sich nicht nur das Risiko vermeidbarer familiärer Streitigkeiten. Eine vorausschauende Beschäftigung mit den wesentlichen Fragen kann entscheidende Vorteile mit sich bringen und dient damit der Vermögenserhaltung im Interesse der finanziellen Absicherung der Familie.

Insbesondere die lebzeitige Regelung der Nachfolge in kleinen und mittelständischen Einzelunternehmen sowie in Personen- und Kapitalgesellschaften bedarf sorgfältiger Vorplanung und stellt ohne Zweifel hohe Anforderungen an den anwaltlichen Berater.

Unabdingbar hierbei ist, auf der Grundlage der gesellschaftsrechtlichen Prämissen familienrechtliche, erbrechtliche und steuerrechtliche Gestaltungsinstrumente aufeinander abzustimmen.

Schenkungs- und erbrechtliche Gestaltungen müssen klar, ausgewogen und steueroptimiert sein, um den Bestand und die Zukunft des Betriebes zu sichern. Bei rechtlicher Systematisierung Ihrer persönlichen Vorgaben zur Sicherung von Bestand und Zukunft Ihres Unternehmens unterstütze ich Sie gern.

Mein erbrechtliches Tätigkeitsfeld erstreckt sich insgesamt auf:

• die Gestaltung letztwilliger Verfügungen für Einzelpersonen und Ehegatten
• die Konzeptionierung lebzeitiger und testamentarischer Unternehmensnachfolgeregelungen
• die außergerichtliche und gerichtliche Vertretung bei Erbauseinandersetzungen
• die außergerichtliche und gerichtliche Durchsetzung von Pflichtteilsansprüchen


ˆ